Sickerboxen als flexible Rigolen
Sickerboxen nehmen Regenwasser unterirdisch auf und geben es über ihre wasserdurchlässige Struktur an das umliegende Erdreich ab. Mehrere Boxen lassen sich zu einer Rigole mit dem benötigten Speichervolumen verbinden.
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- Ideal für Versickerungsanlagen
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- Leichter Transport & Einbau
- Modular erweiterbar
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- Effiziente Regenwasserversickerung
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- Mit Geotextil und Belüftung
- Ideal für kleine Dachflächen
- Leichter Transport und Einbau
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- Mit Geotextil ausgestattet
- Flexibles Volumen von 410–1230 L
- Leichter Transport und Einbau
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- Mit Geotextil und Vorfilter
- Ideal für Regenwasserversickerung
- Leichter Transport und Einbau
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- Mit Geotextil und Vorfilter
- Ideal für Rückhaltung & Versickerung
- Geotextil-Zuschnitt für Sickerbox 205 L
- Qualität: 200 g/m²
- Breite: 2 m
- Mindestabnahme: 4 m²
Inhalt: 1 Quadratmeter (25,16 €* / 4 Quadratmeter)
- Be- & Entlüftungskappe DN100
- Farbe: Schwarz
- Aus Polyethylen
- Für Regen- & Abwassersysteme
- Be- & Entlüftungskappe DN100
- Farbe: Grau
- Aus robustem Kunststoff
- Für Regen- & Abwassersysteme
Sickerboxen als modular erweiterbare Rigole
Eine Sickerbox schafft unter der Erde einen Hohlraum, in dem Regenwasser vorübergehend aufgenommen wird. Von dort verteilt sich das Wasser über die offene Struktur der Box in das umgebende Erdreich. Werden mehrere Module verbunden, entsteht eine größere Rigole.
Voraussetzung ist ein ausreichend durchlässiger Boden. Die benötigte Größe richtet sich nicht allein nach der Dachfläche, sondern auch nach Niederschlag, Bodenbeschaffenheit, Grundwasserstand und örtlichen Vorgaben. Soll das Regenwasser gespeichert und später genutzt werden, findest du dafür passende Regenwasseranlagen für Haus und Garten.
Speichervolumen modular zusammenstellen
Jede Sickerbox stellt 205 Liter Speichervolumen bereit. Mehrere Module können zu einem größeren Sickersystem verbunden und innerhalb des verfügbaren Einbauraums angeordnet werden. Dadurch lässt sich die Rigole an unterschiedliche Grundstückssituationen anpassen.
Die erforderliche Anzahl sollte anhand der tatsächlich anfallenden Wassermenge und der Versickerungsfähigkeit des Bodens berechnet werden. Eine pauschale Zuordnung allein nach Quadratmetern der Dachfläche berücksichtigt die Bedingungen vor Ort nicht ausreichend.
Rigole vor Verschmutzung schützen
Laub, Sand und andere Feststoffe sollten möglichst vor dem Eintritt in die Rigole zurückgehalten werden. Dafür stehen der Vorfilter easy und der platzsparend ausgeführte Vorfilter easy PRO zur Verfügung.
Ein passendes Geotextil für die Sickerbox trennt die Rigole vom umgebenden Erdreich. Dadurch wird verhindert, dass Bodenmaterial unmittelbar in das Sickersystem gelangt und den verfügbaren Hohlraum beeinträchtigt.
Drei Faktoren für die Dimensionierung der Rigole
Das benötigte Speichervolumen ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Regenwasserzufluss, Aufnahmefähigkeit des Bodens und den Bedingungen am Einbauort.
Häufige Fragen zu Sickerboxen
Wichtige Antworten zu Aufbau, Dimensionierung, Einbau und Wartung einer Rigole.
Eine Sickerbox ist ein unterirdisch eingebautes Kunststoffmodul zur Regenwasserversickerung. Sie nimmt Wasser vorübergehend in ihrem Hohlraum auf und verteilt es über ihre wasserdurchlässige Struktur an das umgebende Erdreich.
Die Sickerbox ist das einzelne Speichermodul. Werden eine oder mehrere Boxen mit Geotextil umhüllt und als Versickerungssystem eingebaut, entsteht daraus eine Rigole. Durch zusätzliche Module lässt sich das Speichervolumen vergrößern.
Die Anzahl hängt von der angeschlossenen Fläche, dem örtlichen Niederschlag, der Durchlässigkeit des Bodens und dem erforderlichen Speichervolumen ab. Da jede Box 205 Liter bereitstellt, ergibt sich die Modulanzahl aus der Berechnung der gesamten Rigole.
Nein. Der Boden muss das anfallende Regenwasser in ausreichender Geschwindigkeit aufnehmen können. Bei einem gering durchlässigen Untergrund kann sich das Wasser zurückstauen. Deshalb sollte die Versickerungsfähigkeit vor der Dimensionierung geprüft werden.
Das wasserdurchlässige Geotextil trennt die Sickerbox vom umgebenden Boden. Es lässt das Wasser passieren, hält jedoch Erdreich zurück. Dadurch bleibt der Hohlraum der Rigole erhalten und Bodenmaterial gelangt nicht unmittelbar in das System.
Ein Vorfilter hält Laub und gröbere Verschmutzungen zurück, bevor das Regenwasser in die Sickerboxen gelangt. Das reduziert Ablagerungen in der Rigole und erleichtert die Wartung. Der Filterkorb muss dafür regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden.
Die mögliche Belastung hängt von der konkreten Produktausführung, der Einbautiefe und dem fachgerechten Aufbau der darüberliegenden Schichten ab. Vor einem Einbau unter einer befahrenen Fläche müssen deshalb die Belastbarkeit und die Einbauvorgaben des jeweiligen Produkts geprüft werden.
Die unterirdischen Boxen selbst sind nach dem Einbau nur eingeschränkt zugänglich. Umso wichtiger sind ein geeigneter Vorfilter und dessen regelmäßige Reinigung. Zusätzlich sollten Zuläufe, Entlüftung und Kontrollmöglichkeiten nach den Vorgaben des Systems überprüft werden.