Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Kostenlose Lieferung
Herstellung einer Kunststoffzisterne im Rotationsverfahren
Unsere Produktion in Deutschland

So entsteht Ihre Zisterne.

Unsere Kunststoffzisternen werden im spannungsarmen Rotations-Sinter-Verfahren gefertigt. So entstehen robuste, monolithische Behälter aus einem Stück – ohne Fugen und ohne Schweißnähte.

Qualität beginnt bei der Herstellung

Ein Verfahren. Viele Vorteile.

Beim Rotationsverfahren wird Polyethylen in einer geschlossenen Werkzeugform erhitzt, gleichmäßig verteilt und anschließend kontrolliert abgekühlt.

Das Ergebnis ist ein nahtlos gefertigter Behälter mit gleichmäßiger Materialverteilung. Damit schafft das Verfahren eine zuverlässige Grundlage für langlebige Kunststoffzisternen zur Regenwasserspeicherung.

Aus Granulat entsteht ein geschlossener Tankkörper.

Die Zisterne wird als ein zusammenhängendes Bauteil gefertigt. Ohne das spätere Zusammenschweißen einzelner Behälterhälften entsteht eine nahtlose und durchdachte Konstruktion.Die meisten unserer Zisternen werden in Deutschland gefertigt.

Vom Rohstoff zum fertigen Tank

Die Produktion in 4 Schritten.

Temperatur, Rotation und Abkühlzeit greifen während der Fertigung genau ineinander. So nimmt das Polyethylen die Form des Werkzeugs an und wird zu einem stabilen, geschlossenen Behälter.

Befüllen 01

Das Werkzeug wird vorbereitet.

Die Werkzeugform aus Stahl oder Aluminium wird mit einer genau abgestimmten Menge Polyethylen befüllt und anschließend sicher verschlossen.

Erwärmen 02

Die Form rotiert im Ofen.

Im Hochleistungsofen wird das Werkzeug biaxial, also um zwei Achsen, bewegt. Der Kunststoff erwärmt sich und beginnt an der Innenwand zu schmelzen.

Verteilen 03

Das Material nimmt die Form an.

Durch die fortlaufende Rotation verteilt sich das geschmolzene Polyethylen über die gesamte Werkzeuginnenseite und bildet den Behälterkörper.

Abkühlen 04

Die fertige Zisterne entsteht.

In der Kühlkammer rotiert die Form weiter, während der Kunststoff kontrolliert erstarrt. Danach wird das Werkzeug geöffnet und der Tank entnommen.

Entscheidend für die Qualität: Das genaue Zusammenspiel von Füllmenge, Temperatur, Rotationsbewegung und Abkühlzeit sorgt dafür, dass sich das Material zuverlässig in der Werkzeugform verteilt.
Kunststoffzisternen in der Produktion
2 AchsenDie biaxiale Bewegung verteilt das erwärmte Polyethylen über die Innenflächen des Werkzeugs.
Warum Rotationsformen?

Nahtlos gefertigt. Durchdacht geformt.

Das Rotationsverfahren eignet sich besonders für große Hohlkörper wie Zisternen. Da der Behälter direkt in einer geschlossenen Form entsteht, müssen keine einzelnen Tankhälften nachträglich miteinander verschweißt werden.

Während sich die Form um zwei Achsen bewegt, legt sich das erwärmte Polyethylen gleichmäßig an ihre Innenflächen. Dabei lassen sich auch Verstärkungsstrukturen und funktionale Konturen unmittelbar in den Tankkörper integrieren. Das verbindet eine robuste Bauweise mit dem vergleichsweise geringen Eigengewicht eines Kunststoffbehälters.

Die Form bestimmt mehr als nur das Aussehen. Sie gibt auch Rippen, Rundungen und weitere konstruktive Details vor, die später zur Stabilität und Funktion der Zisterne beitragen.
Der Werkstoff

Polyethylen als Basis für langlebige Zisternen.

Für die Herstellung wird Polyethylen, kurz PE, eingesetzt. Der Kunststoff ist leicht, widerstandsfähig und für den dauerhaften Einsatz im Erdreich geeignet. Nach der Verarbeitung bildet er den vollständig geschlossenen Tankkörper.

Anders als Metall kann PE nicht rosten und benötigt keinen zusätzlichen Korrosionsschutz. Gleichzeitig erleichtert das vergleichsweise geringe Gewicht den Transport und die Handhabung auf der Baustelle.

Auch mit Blick auf den Materialkreislauf sinnvoll Sortenreines Polyethylen kann am Ende seiner langen Nutzungsdauer dem werkstofflichen Recycling zugeführt werden.
Fertigung einer Kunststoffzisterne aus Polyethylen
Produktion im Video

Vom Granulat zur fertigen Zisterne.

Im Video erhalten Sie einen direkten Einblick in die Herstellung. Sie sehen, wie das Werkzeug befüllt wird, während des Erwärmens rotiert und nach dem kontrollierten Abkühlen den fertigen Behälter freigibt.

Produktion auf YouTube ansehen →
Häufige Fragen

Fragen zur Herstellung unserer Zisternen

Die wichtigsten Antworten zum Rotationsverfahren, zum Werkstoff und zur Bauweise.

Was ist das Rotations-Sinter-Verfahren?

Das Rotations-Sinter-Verfahren, häufig kurz Rotationsverfahren genannt, ist ein Herstellungsprozess für Kunststoff-Hohlkörper. Eine geschlossene Werkzeugform wird mit Polyethylen befüllt, erhitzt und gleichzeitig um zwei Achsen gedreht. Dadurch verteilt sich der Kunststoff an der Innenseite der Form und bildet den späteren Tankkörper.

Warum wird die Zisterne aus einem Stück gefertigt?

Der Behälter entsteht vollständig innerhalb einer einzigen Werkzeugform. Deshalb müssen keine separat gefertigten Tankhälften zusammengesetzt oder miteinander verschweißt werden. Diese monolithische Bauweise reduziert Fugen am Behälterkörper.

Wie entsteht eine gleichmäßige Wandstärke?

Während des Erwärmens rotiert das Werkzeug kontinuierlich um zwei Achsen. Dadurch wird das schmelzende Polyethylen über die Innenflächen verteilt. Füllmenge, Temperatur, Rotationsbewegung und Prozessdauer werden passend auf das jeweilige Werkzeug abgestimmt.

Aus welchem Material bestehen die Kunststoffzisternen?

Die Behälter werden aus Polyethylen, kurz PE, hergestellt. Der Werkstoff ist korrosionsfrei, witterungsbeständig und vergleichsweise leicht. Damit eignet er sich sehr gut für robuste Behälter, die dauerhaft im Erdreich eingesetzt werden.

Wo werden die Zisternen hergestellt?

Unsere hochwertigen Kunststoffzisternen werden in Deutschland produziert. Kurze Wege, abgestimmte Prozesse und eine spezialisierte Fertigung schaffen die Grundlage für eine gleichbleibend hohe Produktqualität.

Fachberatung bei zisterneXXL
Noch unsicher bei der Auswahl?

Wir finden die passende Zisterne für Ihr Vorhaben.

Ob Gartenbewässerung, Hausnutzung oder besonders große Speicherkapazität: Unser Team unterstützt Sie dabei, Tankgröße, Ausstattung und Einsatzbereich sinnvoll aufeinander abzustimmen.

0385-58 96 909 1 Mo–Do 08:30–17:00 Uhr · Fr 08:30–14:00 Uhr