Die passende Zisternengröße in wenigen Angaben
Berechnen Sie einen sinnvollen Orientierungswert für Ihre Regenwassernutzung und erhalten Sie direkt eine passende Anlagenempfehlung aus unserem Sortiment.
Finden Sie die perfekte Zisterne mit unserem interaktiven Produktberater
Mit unserem interaktiven Produktberater können Sie in wenigen Schritten die passende Zisterne für Ihren Bedarf ermitteln. Durch gezielte Fragen zu Ihrem Nutzungsverhalten und den örtlichen Gegebenheiten erhalten Sie eine maßgeschneiderte Empfehlung.
So funktioniert’s:
- Anwendungsbereich wählen – Bestimmen Sie, wofür Sie das gesammelte Regenwasser nutzen möchten (z. B. WC-Spülung, Waschmaschine, Gartenbewässerung).
- Dachfläche und -typ angeben – Die Größe und Beschaffenheit Ihres Dachs beeinflussen die Menge des gesammelten Regenwassers.
- Regionale Niederschlagsmenge eingeben – So kann berechnet werden, wie viel Regenwasser Ihnen im Jahr zur Verfügung steht.
- Gartengröße bestimmen – Falls Sie das Wasser für die Gartenbewässerung nutzen möchten, spielt die Fläche eine wichtige Rolle.
- Anzahl der Personen im Haushalt angeben – Damit wird der Wasserbedarf für Haushalt und Garten optimal berechnet.
Basierend auf Ihren Angaben ermittelt unser Berater die passende Zisternengröße und gibt Ihnen eine Empfehlung für ein geeignetes Modell. Probieren Sie es aus und finden Sie die perfekte Lösung für nachhaltige Wassernutzung!
Wie belastbar ist die Berechnung?
Eine sinnvolle Zisternengröße lässt sich nicht auf den Liter genau vorhersagen. Wetter, Verbrauch und Grundstück unterscheiden sich von Haushalt zu Haushalt. Deshalb zeigen wir transparent, welche Annahmen unser Zisternen-Berater verwendet und wo die Grenzen einer solchen Berechnung liegen.
Das Ergebnis ist ein Orientierungswert und keine exakte technische Auslegung. Selbst mit sehr detaillierten Angaben lässt sich die optimale Speichergröße nicht auf den Liter genau bestimmen, weil Niederschlag und tatsächlicher Wasserverbrauch von Jahr zu Jahr schwanken.
Der Rechner verbindet deshalb Dachfläche, Niederschlag, Dachtyp, gewünschte Nutzung und die gewählte Trockenreserve zu einer nachvollziehbaren Planungsgröße. Anschließend wird eine dazu passende verfügbare Standardgröße aus unserem Sortiment vorgeschlagen.
Für die Nutzung im Haushalt arbeiten wir mit pauschalen Orientierungswerten. Für die WC-Spülung werden etwa 30 Liter je Person und Tag angesetzt, für die Waschmaschine etwa 15 Liter und für Reinigungszwecke etwa 5 Liter.
Der tatsächliche Verbrauch kann davon abweichen. Moderne Sparspülungen benötigen beispielsweise weniger Wasser als ältere Toiletten, während Anzahl und Art der Waschgänge den Bedarf der Waschmaschine beeinflussen. Die Werte sollen einen typischen Planungsbedarf abbilden und ersetzen keine individuelle Verbrauchsmessung.
Beim Garten gibt es keinen einzelnen Verbrauchswert, der für jedes Grundstück gleichermaßen richtig ist. Rasen, Gemüsebeete, junge Pflanzen, sonnige Standorte oder leichte Böden können deutlich mehr Wasser benötigen als schattige Flächen oder trockenheitsverträgliche Bepflanzungen.
Unser Berater verwendet deshalb rund 80 Liter je Quadratmeter und Jahr als mittleren Orientierungswert. Dabei ist bereits berücksichtigt, dass Gartenwasser überwiegend während der wärmeren Monate benötigt wird. Der Wert ist bewusst eine Planungsannahme und kein garantierter Verbrauchswert für jeden Garten.
Ja. Der Gartenbedarf wird nicht einfach gleichmäßig auf alle 365 Tage des Jahres verteilt. Dem Jahreswert liegt ein Saisonmodell zugrunde, bei dem die Bewässerung im Frühjahr und Sommer deutlich stärker gewichtet wird.
Für die Berechnung der Trockenreserve konzentrieren wir den jährlichen Gartenbedarf deshalb auf rund 225 äquivalente Bewässerungstage. Eine 30-tägige Trockenperiode während der Gartensaison führt damit zu einem höheren Speicherbedarf als 30 über das gesamte Jahr gemittelte Tage.
Die Trockenreserve beschreibt, welche Wassermenge für eine längere Phase ohne nennenswerten neuen Regenwasserzufluss rechnerisch gespeichert werden soll. 30 Tage sind im Berater als praxisnaher Standard voreingestellt.
Bei 60 Tagen wird konsequent mit dem doppelten Reservezeitraum gerechnet. Dadurch können insbesondere bei großen Gärten oder einer kombinierten Nutzung in Haus und Garten deutlich größere Speichervolumen entstehen. Das ist beabsichtigt und wird nicht künstlich auf kleinere Tankgrößen heruntergerechnet.
Nein. Die 60 Tage sind eine rechnerische Reserve auf Basis des angenommenen Verbrauchs. Wie lange der vorhandene Wasservorrat tatsächlich reicht, hängt unter anderem vom Füllstand zu Beginn der Trockenphase und vom tatsächlichen Verbrauch ab.
Wird mehr bewässert als angenommen, reicht der Vorrat entsprechend kürzer. Fällt zwischenzeitlich Regen und wird die Zisterne wieder aufgefüllt, kann der gespeicherte Vorrat dagegen deutlich länger ausreichen. Die Angabe ist daher eine Dimensionierungshilfe und keine Garantie für eine bestimmte Zahl autarker Tage.
Nur eingeschränkt. Aus Dachfläche, jährlicher Niederschlagsmenge und Dachtyp wird zunächst berechnet, wie viel Regenwasser über ein Jahr grundsätzlich gesammelt werden kann. Der Rechner simuliert jedoch nicht jeden einzelnen Regentag.
In der Praxis kann dieselbe Jahresniederschlagsmenge sehr unterschiedlich verteilt sein. Fällt beispielsweise eine große Wassermenge innerhalb weniger Tage auf eine bereits gefüllte Zisterne, läuft ein Teil davon über. Folgt danach eine lange Trockenperiode, steht dieser Überschuss später nicht mehr zur Verfügung.
Eine genauere Berechnung würde historische Tagesniederschläge, Tankfüllstände und den täglichen Verbrauch über einen längeren Zeitraum simulieren. Auch damit ließe sich das zukünftige Wetter jedoch nicht exakt vorhersagen. Für unseren Berater verwenden wir deshalb bewusst ein verständliches Modell und bilden längere Trockenphasen über die wählbare Reserve ab.
Die Bedarfsdeckung vergleicht den rechnerisch möglichen Regenwasserertrag eines Jahres mit dem geschätzten jährlichen Wasserbedarf. 100 Prozent bedeuten deshalb, dass über das gesamte Jahr betrachtet grundsätzlich mindestens so viel Regenwasser anfällt, wie für die ausgewählten Anwendungen benötigt wird.
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass die Zisterne zu jedem Zeitpunkt ausreichend gefüllt ist. Auch bei einer theoretischen Bedarfsdeckung von 100 Prozent kann der Tank während einer längeren Trockenperiode leer werden. Umgekehrt kann während niederschlagsreicher Zeiten Wasser ungenutzt überlaufen.
Nicht jeder Liter Niederschlag, der auf eine Dachfläche fällt, gelangt tatsächlich in die Zisterne. Je nach Dachoberfläche wird Wasser zurückgehalten, verdunstet oder zeitverzögert abgegeben.
Deshalb arbeitet der Rechner mit unterschiedlichen Abflusswerten. Ein geneigtes Dach wird beispielsweise höher bewertet als ein Gründach. Zusätzlich berücksichtigt die Berechnung einen kleinen allgemeinen Verlust. Auch diese Faktoren sind Orientierungswerte und können die konkrete Dachkonstruktion nicht vollständig abbilden.
Ein hoher Wasserbedarf oder eine 60-tägige Trockenreserve kann rechnerisch zu einem Speichervolumen führen, das größer ist als die gesamte Wassermenge, die über das angeschlossene Dach innerhalb eines Jahres gesammelt werden kann.
In diesem Fall begrenzt der Berater den Orientierungswert auf den theoretischen jährlichen Regenwasserertrag. Ein noch größerer Speicher würde allein aufgrund der eingegebenen Dachfläche und Niederschlagsmenge kein zusätzliches Wasser erzeugen.
Das ist ebenfalls eine Vereinfachung: Durch sehr ungleich verteilte Niederschläge kann im Einzelfall auch ein großer Speicher sinnvoll sein, obwohl er rechnerisch nur selten vollständig gefüllt wird.
Nein, grundsätzlich aber kann zusätzliche Speicherkapazität sinnvoll sein. Ein größerer Tank kann mehr Wasser aus niederschlagsreichen Phasen aufnehmen und bietet mehr Reserve für längere Trockenperioden.
Gleichzeitig sollte die Speichergröße zur verfügbaren Dachfläche und zum tatsächlichen Verbrauch passen. Ein sehr großer Behälter, der aufgrund einer kleinen Dachfläche nur selten gefüllt wird, bringt nicht automatisch einen entsprechend höheren Nutzen.
Hinzu kommen Platzbedarf, Erdarbeiten und Investitionskosten. Deshalb liefert der Rechner keine Aussage nach dem Prinzip „größer ist immer besser“, sondern einen Orientierungswert auf Basis der eingegebenen Nutzung.
Rechnerische Ergebnisse passen nur selten exakt zu verfügbaren Behältergrößen. Außerdem beruhen sowohl Wasserbedarf als auch Niederschlag auf Annahmen und Mittelwerten und stellen keine exakte Vorhersage dar.
Liegt der errechnete Orientierungswert etwas oberhalb unserer größten regulären Standardanlage, kann ein 12.000-Liter-Speicher deshalb weiterhin eine sinnvolle praktische Lösung darstellen. Im Berater gilt das bis zu einem rechnerischen Orientierungswert von 15.000 Litern.
Wir behaupten damit nicht, dass 12.000 Liter exakt dasselbe leisten wie 15.000 Liter. Die Abweichung wird bewusst akzeptiert, weil auch das rechnerische Optimum selbst innerhalb dieser Größenordnung nur eine Orientierung ist.
Ab einem Orientierungswert von mehr als 15.000 Litern verlassen wir bewusst die automatische Standardempfehlung. Der Rechner zeigt weiterhin den ermittelten Bedarf, empfiehlt aber keine kleinere Standardanlage mehr als vollständig passende Lösung.
Größere Speichervolumen lassen sich durch individuell geplante Lösungen realisieren. Welche Variante sinnvoll ist, hängt dann stärker von Grundstück, Dachfläche, Einbausituation und gewünschter Nutzung ab. Deshalb empfehlen wir in diesem Bereich eine persönliche Beratung, statt den berechneten Bedarf künstlich zu reduzieren.
Ja. Zisternenrechner können trotz identischer Eingaben unterschiedliche Ergebnisse liefern, weil sie mit unterschiedlichen Verbrauchswerten, Dachfaktoren, Sicherheitsreserven und Verfahren zur Dimensionierung arbeiten.
Besonders die angenommene Gartenbewässerung und die Frage, wie lange eine Trockenphase überbrückt werden soll, haben großen Einfluss auf die errechnete Tankgröße. Ein Rechner, der beispielsweise mit einem niedrigen Gartenverbrauch und ohne größere Trockenreserve arbeitet, wird häufig eine deutlich kleinere Zisterne empfehlen.
Eine Abweichung zwischen verschiedenen Rechnern bedeutet daher nicht automatisch, dass eine Berechnung falsch ist. Entscheidend ist, welche Annahmen hinter dem jeweiligen Ergebnis stehen. Genau deshalb legen wir unsere Berechnungsgrundlagen an dieser Stelle offen.
Nein. Der Rechner soll eine fundierte erste Orientierung zur Speichergröße liefern und die Auswahl einer passenden Regenwasseranlage erleichtern.
Besondere Grundstückssituationen, außergewöhnlich hohe Verbräuche, technische Anforderungen oder lokale Vorgaben können eine individuelle Betrachtung erforderlich machen. Insbesondere Anforderungen an Regenrückhaltung, Versickerung oder behördlich vorgeschriebene Rückhaltevolumen werden mit diesem Rechner nicht dimensioniert.
Ihr Ergebnis wirft noch Fragen auf?
Gerade bei großen Speichervolumen oder besonderen Grundstückssituationen prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, welche Lösung praktisch sinnvoll ist.
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